ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY
Heute lernen wir etwas über ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY👍
Auf einen Blick: Das ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY ist eine geschirmte Steuerleitung von LAPP Kabel mit reduziertem Außendurchmesser für platzbeschränkte Anwendungen. Verfügbar in 2-7 Adern mit Querschnitten von 0,5-2,5 mm², optimiert für MSR-Technik, Windkraft und Anlagenbau. DIN VDE 0250-816 konform, -40°C bis +80°C Einsatztemperatur, TPE-Außenmantel für Flexibilität und Dauerbiege-Stabilität.
ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY - Die platzsparende Alternative für geschirmte Anwendungen
Das ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY wurde speziell entwickelt, um in beengten Installationssituationen eine zuverlässige geschirmte Verbindung zu gewährleisten. Der Hauptunterschied zum bewährten ÖLFLEX® CLASSIC 110 CY liegt im reduzierten Außendurchmesser bei identischen elektrischen Eigenschaften. Diese Konstruktion macht das Kabel zur idealen Wahl für Schaltschränke, Kabelkanäle und mobile Anwendungen, wo jeder Millimeter Platz zählt.
Die LAPP-Ingenieure erreichten diese Platzersparnis durch eine neuartige Verseilungsgeometrie und optimierte Wandstärken ohne Kompromisse bei der Schirmwirkung oder mechanischen Belastbarkeit. Das Ergebnis: bis zu 15% mehr Kabel pro Kabelkanal bei gleicher EMV-Sicherheit.
Technische Eigenschaften und Aufbau
Der Aufbau des ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY folgt dem bewährten LAPP-Standard: Feindrähtige Kupferleiter (Klasse 5 nach IEC 60228) mit PVC-Aderisolierung in normgerechten Kennfarben. Das Besondere liegt in der optimierten Verseilung und dem präzise abgestimmten Schirmaufbau aus verzinntem Kupfergeflechtschirm mit mindestens 85% optischer Bedeckung. Der TPE-Außenmantel (thermoplastisches Elastomer) bietet deutlich bessere Flexibilität als herkömmliches PVC und behält auch bei niedrigen Temperaturen seine Beweglichkeit.
Die Aderkennzeichnung erfolgt nach DIN VDE 0293-308 mit schwarzen Adern und weißen Ziffern. Diese Kennzeichnung erleichtert die Installation erheblich und reduziert Verdrahtungsfehler. Der gelb-grüne Schutzleiter ist separat geschirmt und gewährleistet optimale EMV-Eigenschaften auch in störungsreichen Umgebungen.
Ein wichtiger technischer Vorteil ist der niedrige Schirmübergangswiderstand von unter 2 mΩ/m. Dies ermöglicht wirksamen Schutz gegen hochfrequente Störungen bis 1 GHz - entscheidend bei modernen Frequenzumrichtern und schnellen Bussystemen. Die Kabelkapazität liegt bei nur 130 pF/m zwischen den Adern, was Signalverfälschungen minimiert.
Temperaturbereich und Einsatzgrenzen
Mit einem Betriebstemperaturbereich von -40°C bis +80°C deckt das ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY praktisch alle industriellen Anwendungen ab. Kurzzeitig sind sogar Temperaturen bis +90°C zulässig. Besonders hervorzuheben ist die Kälteflexibilität: Während Standard-PVC-Kabel bei Frost steif werden, bleibt das 115 CY dank TPE-Mantel auch bei -40°C noch handhabbar - ein entscheidender Vorteil bei Outdoor-Installationen oder in Kühlräumen.
Der TPE-Mantel zeigt auch bei Temperaturwechseln zwischen -30°C und +70°C keine Rissbildung nach 10.000 Zyklen. Diese Eigenschaft macht das Kabel ideal für Anwendungen mit starken Temperaturschwankungen, wie sie in Windkraftanlagen oder Solarthermieanlagen auftreten. Die Shore-A-Härte von 85° bietet dabei den optimalen Kompromiss zwischen Flexibilität und Abriebfestigkeit.
ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY vs 110 CY - Der entscheidende Unterschied
Die Wahl zwischen ÖLFLEX® CLASSIC 110 CY und 115 CY ist eine der häufigsten Fragen in der Elektroplanung. Beide Kabel erfüllen identische Normen und bieten dieselbe elektrische Leistung - der Unterschied liegt ausschließlich in der Geometrie. Das 115 CY erreicht durch optimierte Verseilung und dünnere Mantelmaterialien einen um 9-11% reduzierten Außendurchmesser. Diese scheinbar kleine Einsparung hat in der Praxis oft entscheidende Auswirkungen.
Außendurchmesser-Vergleich und Platzvorteile
Ein praktisches Beispiel verdeutlicht den Vorteil: In einem 40mm-Installationsrohr finden Sie mit 110 CY maximal 8 Kabel vom Typ 4×0,75, mit 115 CY passen 10 Kabel derselben Ausführung. Bei größeren Installationen summiert sich dies zu erheblichen Kosteneinsparungen bei Kabelkanälen und Durchführungen. Besonders in der Windkraftbranche, wo Kabel durch enge Rotorblattwurzeln geführt werden müssen, ist jeder gesparte Millimeter bares Geld.
Die Kostenersparnis wird oft unterschätzt: Bei einer typischen Windkraftanlage mit 50 Kabeln durch die Rotornabe können Sie durch den Einsatz von 115 CY den Durchmesser der teuren Durchführung um eine Stufe reduzieren. Dies spart schnell mehrere tausend Euro pro Anlage. Ähnliche Effekte zeigen sich bei Schiffsinstallationen, wo jeder Millimeter Kabeldurchmesser bei Schottwanddurchführungen kostet.
Wann verwende ich welche Variante?
ÖLFLEX® CLASSIC 110 CY wählen wenn:
• Maximale mechanische Robustheit erforderlich (Baustelleneinsatz, raue Umgebungen)
• Ausreichend Platz in Kabelkanälen und Schränken vorhanden
• Bewährte Produktkontinuität für Ersatzteilbevorratung gewünscht
• Hohe Abriebfestigkeit bei gleitenden Anwendungen erforderlich
ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY wählen wenn:
• Begrenzte Platzverhältnisse in Kabelkanälen oder Rohren
• Häufige Bewegungen und Biegungen (Torsion bis ±180°/m)
• Nachrüstung in bestehende Installationen mit belegten Kanälen
• Kälteflexibilität unter -20°C erforderlich
• Maximale Kabelanzahl bei gegebenen Kanalquerschnitten
Für kritische Anwendungen mit extremer mechanischer Belastung empfehlen wir die ÖLFLEX® ROBUST-Serie. Bei besonderen Chemikalienbeständigkeits-Anforderungen ist die ÖLFLEX® CLASSIC 415 P die bessere Wahl.
Anwendungsbereiche und Praxis-Beispiele
Windkraftanlagen und Torsionsanwendungen
In Windkraftanlagen muss das ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY extreme Anforderungen erfüllen: Temperaturschwankungen von -40°C bis +80°C, kontinuierliche Torsionsbewegungen durch die Rotornachführung und jahrzehntelange Lebensdauer ohne Wartung. Der TPE-Mantel und die optimierte Verseilung machen das 115 CY zur bevorzugten Wahl für Pitch-Systeme und Rotorblatt-Verstellung.
Konkrete Windkraft-Anwendungen umfassen:
• Pitch-Motoren: 5×1,5 mm² für 400V-Antriebe mit bis zu 15 kW Leistung
• Windmessung: 4×0,75 mm² für Anemometer und Windrichtungssensoren
• Rotorblatt-Heizung: 3×2,5 mm² für Enteisungssysteme bis 5 kW
• Condition-Monitoring: 7×1,0 mm² für Vibrationssensoren und Zustandsüberwachung
Die Torsionsbeständigkeit wurde unter realen Bedingungen getestet: 2 Millionen Drehzyklen bei ±180° Verdrillung ohne Ausfall. Dies entspricht etwa 15 Jahren Betriebsdauer bei typischen Windkraftanlagen. Die kompakte Bauform ermöglicht es, bis zu 30% mehr Leitungen durch die kritischen Durchführungen im Rotorlagersitz zu führen.
Mess-, Steuer- und Regeltechnik
In der MSR-Technik ist Störfestigkeit entscheidend. Das verzinnte Kupfergeflechtschirm des 115 CY bietet hervorragende Abschirmwirkung gegen elektromagnetische Störungen mit einer Schirmdämpfung von über 80 dB bei 1 MHz. Diese Werte übertreffen die Anforderungen der EMV-Richtlinie 2014/30/EU deutlich.
Bewährte MSR-Anwendungen:
• Temperaturfühler: 2×0,75 mm² für Pt100/Pt1000-Sensoren bis 400°C Messbereich
• Durchflussmesser: 4×1,0 mm² für induktive und Ultraschall-Durchflussmesser
• Drucktransmitter: 3×0,75 mm² für 4-20mA-Signale mit HART-Protokoll
• Positionssensoren: 5×0,75 mm² für Resolver und Inkrementalgeber
Besonders bewährt hat sich das 115 CY bei Frequenzumrichter-Installationen, wo sowohl die Motorleitung als auch die Steuersignale geschirmt geführt werden müssen. Die geringe Kabelkapazität von 130 pF/m reduziert Störungen auf der Steuerseite und verbessert die Signalqualität erheblich. In Kombination mit LAPP SKINTOP-Verschraubungen erreichen Sie Schirmwiderstände unter 1 mΩ.
Maschinenbau und Anlagentechnik
Im modernen Maschinenbau dominieren bewegliche Anwendungen: Schleppleitungen an CNC-Maschinen, Roboter-Verkabelung und bewegliche Portale. Das ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY erfüllt die Anforderungen nach DIN VDE 0285-525 für bewegliche Leitungen und erreicht bei sachgerechter Installation über 5 Millionen Biegezyklen.
Typische Maschinenbau-Einsätze:
• CNC-Schleppleitungen: 7×1,5 mm² für Servomotoren bis 5 kW Leistung
• Roboter-Versorgung: 5×2,5 mm² für Schweißroboter-Hauptversorgung 24V/230V
• Linearachsen: 4×1,0 mm² für Schrittmotorsteuerungen bis 48V/5A
• Handhabungsgeräte: 3×1,5 mm² für pneumatische Ventilsteuerungen
Produktvarianten und Artikelnummern
Übersicht verfügbarer Querschnitte und Aderzahlen
Das ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY ist in einer durchdachten Auswahl von Varianten verfügbar, die 95% aller Industrieanwendungen abdeckt. LAPP konzentriert sich bewusst auf wirtschaftlich wichtige Ausführungen statt auf unendliche Variantenvielfalt:
Querschnitt 0,5 mm²: Ideal für digitale Signale, SPS-Ein-/Ausgänge bis 24V/2A, Kommunikationsleitungen für Profibus/Profinet in geschirmter Ausführung. Verfügbar in 2, 4 und 7-adriger Ausführung.
Querschnitt 0,75 mm²: Der Standard für analoge 4-20mA-Signale, Sensoreingänge bis 24V/3A, Frequenzeingänge bis 100 kHz. Besonders die 4×0,75 mm² ist der Bestseller für MSR-Anwendungen.
Querschnitt 1,0 mm²: Allrounder für Steuerungstechnik, 24V-Schützenspulen bis 5A, kleine Motorsteuerungen, Ventilantriebe. Die 5×1,0 mm² eignet sich für komplexe Steuerungen mit separater Abschirmung.
Querschnitt 1,5 mm²: Standard für Motoransteuerungen bis 400V/10A, Frequenzumrichter-Steuerleitungen, Servoverstärker-Verbindungen. Die 3G1,5 mm² (mit Erdleiter) ist die meistverkaufte Variante.
Querschnitt 2,5 mm²: Für höhere Leistungen bis 400V/16A, Heizungssteuerungen, Pumpensteuerungen, Hauptversorgungsleitungen in der Gebäudetechnik. Begrenzte Auswahl auf 2 und 3-adrige Ausführungen.
LAPP-Artikelnummern für Bestellung
LAPP verwendet ein systematisches Nummernsystem für das ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY: Die Grundnummer 1135 kennzeichnet die Produktfamilie, gefolgt von einer dreistelligen Varianten-Nummer. Die wichtigsten Artikelnummern:
Meistverkaufte Standardvarianten:
• 1135250 - 3G1,5 mm² (9,1 mm Ø) - Motorsteuerungen, Frequenzumrichter
• 1135240 - 4×0,75 mm² (8,6 mm Ø) - MSR-Technik, Sensorsignale
• 1135280 - 5×1,5 mm² (11,2 mm Ø) - Drehstrom-Steuerungen mit Erdung
• 1135220 - 4×1,0 mm² (9,4 mm Ø) - Standard-Steuerungstechnik
Spezialvarianten für besondere Anwendungen:
• 1135300 - 7×1,0 mm² (10,8 mm Ø) - Komplexe Steuerungen, Robotik
• 1135180 - 2×2,5 mm² (9,5 mm Ø) - Leistungssteuerungen, Heizkreise
• 1135140 - 7×0,5 mm² (9,2 mm Ø) - SPS-Peripherie, Digitalsignale
Für projektbezogene Anfragen nutzen Sie unseren Konfigurator oder geben Sie sowohl LAPP-Artikelnummer als auch gewünschte Länge an. Unser Meterware-Service schneidet ab 1 Meter zu - ideal für Prototyping, Reparaturen und kleine Serien ohne teure Mindestabnahmen.
Installation und Verlegung
Biegeradius und mechanische Belastung
Die mechanischen Eigenschaften des ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY übertreffen viele Konkurrenzprodukte deutlich. Der zulässige Biegeradius beträgt das 10-fache des Außendurchmessers für bewegliche Anwendungen und das 4-fache für feste Verlegung. Diese günstigen Werte ermöglichen kompakte Verlegung auch in engen Schaltschränken.
Mechanische Grenzwerte im Detail:
• Biegeradius beweglich: 10 × Außendurchmesser (z.B. 91 mm bei 3G1,5)
• Biegeradius fest: 4 × Außendurchmesser (z.B. 36 mm bei 3G1,5)
• Torsion: ±180°/m gleichmäßig verteilt, maximal ±90° punktuell
• Zugkraft: 10 × Kabelgewicht während der Installation
• Biegezyklen: >5 Millionen bei sachgerechter Verlegung
Bei Torsionsanwendungen darf das Kabel maximal ±180° pro Meter verdrillt werden. Entscheidend ist die gleichmäßige Verteilung über die gesamte Kabellänge - punktuelle Verdrehungen führen zu Kabelbruch. Verwenden Sie Torsionsausgleicher bei Längen über 5 Metern oder automatische Entlastungssysteme bei kontinuierlicher Rotation.
Anschluss und Schirmung richtig ausführen
Der professionelle Schirmanschluss entscheidet über die EMV-Wirksamkeit. Verwenden Sie ausschließlich Schirmklemmen oder Schirmschellen mit großflächiger Kontaktierung des Geflechtschirms. Die oft praktizierte "Zwiebel-Methode" (Schirm zusammendrehen und anklemmen) führt zu hohen Übergangswiderständen und schlechter Schirmwirkung.
Professioneller Schirmanschluss in 5 Schritten:
1. Außenmantel 25 mm abisolieren, Schirm freimachen
2. Schirmgeflecht gleichmäßig zurückstülpen und glätten
3. Schirmschelle oder EMV-Verschraubung montieren (360°-Kontakt)
4. Erdungsverbindung mit kurzer, breiter Litze herstellen
5. Übergangswiderstand messen (Sollwert: <0,1 Ω)
Bei längeren Kabelwegen über 100 Meter sollte der Schirm beidseitig geerdet werden, bei kürzeren Distanzen reicht einseitige Erdung. Beachten Sie dabei die 50-Hertz-Regel: Bei Frequenzen über 50 kHz ist beidseitige Schirmerdung erforderlich, darunter kann einseitige Erdung Brummschleifen vermeiden.
Für optimale EMV-Ergebnisse kombinieren Sie das ÖLFLEX® CLASSIC 115 CY mit LAPP SKINTOP INOX-Verschraubungen. Diese erreichen Schirmwiderstände unter 1 mΩ und Schirmdämpfungen über 100 dB - ideal für kritische Anwendungen mit hohen Störfestigkeitsanforderungen.
Kaufratgeber: Die richtige Wahl treffen
Die Produktauswahl hängt von drei Kernfaktoren ab: verfügbarer Platz, mechanische Belastung und elektrische Anforderungen. Für Standard-MSR-Anwendungen ohne extreme Platzbeschränkungen empfehlen wir weiterhin das bewährte ÖLFLEX® CLASSIC 110 CY - es bietet die beste Preis-Leistung und höchste mechanische Robustheit.
Entscheidungshilfe nach Anwendung:
• Schaltschrankverkabelung: 110 CY bei ausreichend Platz, 115 CY bei dichter Belegung
• Windkraftanlagen: Immer 115 CY wegen Platzmangel in Durchführungen
• Maschinenbau beweglich: 115 CY wegen besserer Kälteflexibilität
• MSR-Technik: Beide gleichwertig, Entscheidung nach Preis und Verfügbarkeit
• Offshore/Marine: 115 CY wegen kompakter Bauform und Salzwasser-Tauglichkeit
Bei der Querschnittswahl gelten folgende Richtwerte für Dauerbetrieb bei 30°C Umgebungstemperatur:
• 0,75 mm²: Sensorsignale und Steuerungen bis 5A (24V-Technik)
• 1,0 mm²: Standardsteuerungen bis 8A (24V/48V-Bereich)
• 1,5 mm²: Motorsteuerungen bis 12A (bis 400V Betriebsspannung)
• 2,5 mm²: Leistungsanwendungen bis 20A (400V Drehstrom)
Diese Werte gelten bei Bündelverlegung mit Reduktionsfaktor 0,8. Bei Einzelverlegung oder besserer Kühlung sind 25% höhere Ströme möglich. Verwenden Sie unseren Online-Strombelastbarkeits-Rechner für spezifische Installationssituationen.
Was macht Kabelkaufhaus besonders
Als Spezialist für Industriekabel führen wir über 200 LAPP ÖLFLEX-Varianten permanent auf Lager - von Standard-Ausführungen bis zu Sonderkabeln für Windkraft und Robotik. Unser Meterware-Service mit CNC-gesteuerter Schneidanlage liefert präzise Zuschnitte ohne Verschnitt. Sie kaufen exakt die benötigte Länge plus 10% Montagereserve statt teurer Überlängen.
Die technische Beratung durch ausgebildete Elektroingenieure hilft bei der optimalen Produktwahl zwischen den vielen ähnlichen ÖLFLEX-Varianten. Besonders geschätzt wird unser Vergleichsservice: Senden Sie uns Ihre alte Kabelbezeichnung, wir finden das optimale LAPP-Äquivalent inklusive Kostenkalkulation.
Unser 24h-Express-Versand rettet bei Anlagenausfällen: 95% aller Standardvarianten sind lagerhaltig und gehen am Bestelltag in den Versand. Die 30-Tage-Rückgabe ohne Rückfragen gibt Ihnen Sicherheit bei der Bestellung - sollte das falsche Kabel geliefert werden, tauschen wir kostenlos um. Geschnittene Meterware nehmen wir bis 10 Meter Länge ohne Bearbeitungsgebühr zurück.
Häufige Fragen zum ÖLFLEX CLASSIC 115 CY
Das 115 CY hat bei identischen elektrischen Eigenschaften einen um 9-11% reduzierten Außendurchmesser durch optimierte Konstruktion und dünnere Mantelmaterialien. Beide erfüllen dieselbe Norm DIN VDE 0250-816, das 115 CY ist speziell für platzbeschränkte Anwendungen entwickelt. Der TPE-Mantel des 115 CY bietet zusätzlich bessere Kälteflexibilität bis -40°C.
Die meistverkaufte Ausführung 3G1,5 mm² hat einen Außendurchmesser von exakt 9,1 mm. Zum Vergleich: Das entsprechende 110 CY misst 10,2 mm - eine Platzersparnis von 11%. Diese Reduktion ermöglicht in einem 40mm-Kabelkanal zwei zusätzliche Kabel oder kleinere Kanalquerschnitte bei gleicher Kabelanzahl.
Der Dauertemperaturbereich liegt bei -40°C bis +80°C, kurzzeitig sind +90°C zulässig (max. 8 Stunden). Der TPE-Außenmantel bleibt auch bei extremer Kälte flexibel und erreicht bei -40°C noch 60% der Raumtemperatur-Flexibilität. Dies ist ein deutlicher Vorteil gegenüber Standard-PVC-Kabeln, die bei unter -10°C spröde werden.
Ja, das Kabel ist optimal für Windkraft geeignet und in dieser Branche weit verbreitet. Es erfüllt die Anforderungen für kontinuierliche Torsion (±180°/m) und extreme Temperaturschwankungen. LAPP testet jede Charge auf 2 Millionen Biegezyklen - das entspricht 15 Jahren Windkraftbetrieb. Der kompakte Aufbau ermöglicht 30% mehr Leitungen durch die teuren Rotorlagerdurchführungen.
Verfügbar sind 2, 3, 4, 5 und 7-adrige Ausführungen in Querschnitten von 0,5 bis 2,5 mm². Die Bestseller sind 3G1,5 mm² für Motorsteuerungen, 4×0,75 mm² für MSR-Technik und 5×1,5 mm² für Drehstrom-Anwendungen mit separater Erdung. Nicht alle Kombinationen sind verfügbar - LAPP konzentriert sich auf die wirtschaftlich wichtigsten 15 Varianten.
Stand: April 2026

